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Mit Rebecca Gable hatten wir eigentlich nicht gerechnet.

Umso größer war die Freude als eine der besten historischen Autorinnen Ihre Visitenkarte im Literaturkaffee abgab. Es wurde ein toller Abend mit einer beeindruckenden  Frau.

Das Lexikon der Krimiautoren schreibt

BIOGRAPHIE: * 25.9.1964 in Mönchengladbach

Rebecca Gablé arbeitete zunächst als Bankangestellte; nachdem sie 1990 ihren ersten Roman geschrieben hatte, gab sie ihren Beruf auf, begann ein Literaturstudium in Düsseldorf, dessen Schwerpunkt sich mehr und mehr zur Mediävistik verlagerte.
Sie beendete ihr Studium 1996 und lebt seitdem als freie Schriftstellerin und Literatur-Übersetzerin in Mönchengladbach.
1995 debütierte sie mit dem Thriller JAGDFIEBER, der auf Anhieb für den renommierten GLAUSER-Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur nominiert wurde. Der Protagonist der temporeich und spannend erzählten Geschichte - der alleinerziehende Sicherheitsexperte Mark Malecki - stand auch im Mittelpunkt ihres 1999 erschienenen Romans DAS FLORIANS-PRINZIP.
Sowohl in diesen beiden Thrillern als auch in ihren anderen bislang erschienenen Kriminalromanen zeigte Rebecca Gablé , dass sie mit ihrem ausgeprägten, in der angelsächsischen Tradition stehenden Erzähltalent zu den besten deutschen Krimi-Autorinnen gehört. Von 2001 bis 2003 war Rebecca Gablé eine der Sprecherinnen der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur
In ihrem ersten historischen Roman DAS LÄCHELN DER FORTUNA entfaltete sie über mehr als 1000 Seiten einen breit angelegten erzählerischen Bogen aus dem England des 14. Jahrhundert. Auch ihre weiteren historischen Romane waren in dieser Epoche angesiedelt, durch sie wurde Rebecca Gablé zu einer der erfdolgreichsten Autorinnen dieses Genres im deutschen Sprachraum. Bei der ZDF-Umfrage nach den "besten Büchern" , erreichte "Das Lächeln der Fortuna" Platz 77.

Über die Entstehung dieses Romans sagt Rebecca Gablé:
„Die Idee, einen historischen Roman zu schreiben, entstand während meines Studiums, als ich ein Referat über die englischen Könige Edward III. und Richard II. vorbereitete. Ich war fasziniert von den Persönlichkeiten dieser beiden so unterschiedlichen Herrscher, fasziniert aber vor allem von der spätmittelalterlichen Epoche, die sie beide mitgeprägt hatten: das vierzehnte Jahrhundert, das soziale Umwälzungen und Revolten ebenso wie Pest und Krieg gekennzeichnet haben, und das trotzdem eine kulturelle Blütezeit war, deren Realität - soweit sie rekonstruierbar ist - so viele unserer Vorurteile über das Mittelalter widerlegt."

Über Ihre Arbeit als Autorin erklärte sie im Interview mit AMAZON.DE:
„Schreiben ist für mich Zwang. Ich habe damit angefangen, noch ehe ich alle Buchstaben kannte, und seither nicht wieder aufhören können. (...) Meine besondere Vorliebe gilt seit jeher der Spannungsliteratur, aber es wäre irreführend, einfach Namen wie Sidney Sheldon oder Stephen King anzuführen. Der ungeschlagene Meister der Spannung ist für mich William Shakespeare."
Über die „männliche Perspektive", die sie besonders in ihren Thrillern einnimmt, sagt sie an gleicher Stelle: „Hin und wieder werde ich gefragt, warum all meine Romane männliche Hauptfiguren haben, die oft sogar in der Ich-Form erzählen. Die Antwort ist eher banal - es ist der Reiz des Fremden. Viele KollegInnen schreiben Bücher über Dinge, die sie erlebt haben, ich entführe mich beim Schreiben lieber in fremde Welten, sei es das Mittelalter, seien es die lebensbedrohlichen Situationen in einer Thrillerhandlung oder eben eine männliche Psyche. Das, finde ich, ist der Reiz der Phantasie."

Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitete Rebecca Gablé gemeinsam mit ihrem Mann als Übersetzerin aus dem Englischen. Seit 2005 ist sie die deutsche Übersetzerin von Elizabeth George

 

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