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Ralf Kramp über Ralf Kramp
Ich wurde 1963 in Euskirchen am Rande der Eifel geboren, und seither hat es mich nie sonderlich lange sonderlich weit von hier weggetragen. Meine Jugend verlebte ich größtenteils im Erzbischöflichen Intern at in Bad Münstereifel. Dort entdeckte ich unter anderem den Hang zum Zeichnen und Schreiben. Nach dem Abitur erlernte ich zunächst "einen anständigen Beruf" und absolvierte eine Lehre als Maler und Lackierer. Später machte ich mich als Karikaturist selbständig. Unter anderem habe ich eine regelmäßige Rubrik im Kölner Stadt-Anzeiger.
Im Jahr 1996 veröffentlichte ich meinen ersten Kriminalroman "Tief unterm Laub", für den mir im gleichen Jahr der Eifel-Literatur-Förderpreis verliehen wurde. Seither erscheint in jedem Frühjahr ein neuer Kriminalroman im KBV Verlag, dessen Leitung ich seit einiger Zeit übernommen habe. Die Handlungsorte meiner Geschichten sind größtenteils authentisch und hier in der Eifel zu finden. Über meine Romane hinaus veröffentliche ich regelmäßig Kurzkrimis im Kölner Stadt-Anzeiger und verschiedenen Anthologien. Im Herbst 2000 folgte mein erster historischer Kriminalroman "...denn sterben muß David!" Zum ersten Mal habe ich mit "Wenn Goldfinger rauskommt" einen Jugendkrimi veröffentlicht. Er spielt in der Eifel und ist gewissermaßen der erste Eifel-Jugendkrimi. Außerdem gebe ich unter dem Titel "Abendgrauen" gemeinsam mit Manfred Lang eine umfangreiche Sammlung von Grusel- und Horrorgeschichten aus der Eifel heraus.
Seit ein paar Jahren begleite ich in meinen Kriminalromanen einen sympathischen Serienhelden, den glücklosen Herbie Feldmann, dem seit einem Aufenthalt in einer Heilanstalt ein für alle anderen Menschen unsichtbarer Schatten nicht von der Seite weicht: Ein großer, fetter, bärtiger Kerl namens Julius. Als Ermittlerteam sind die beiden einfach unschlagbar. Ich habe zwischenzeitlich versucht, mich von ihnen zu verabschieden, aber es will mir einfach nicht gelingen. Sie sind mir einfach irgendwie ans Herz gewachsen. Mit großer Freude arbeite ich zur Zeit mit dem TV-Comedian Kalle Pohl zusammen, der ebenfalls an der Figur des Herbie Feldmann einen Narren gefressen zu haben scheint, und der die Romane auf CD sprechen wird.
Im Jahr 2002 wurde mir der Kulturpreis des Kreises Euskirchen verliehen, und im selben Jahr wurden Manfred Lang und ich für den Rheinischen Literaturpreis der Stadt Siegburg nominiert.
Seit 1998 veranstalte ich gemeinsam mit Wilhelm Schäfer mörderische Wochenenden für Hobbykriminalisten, die dort, mitten in der Idylle dieser Landschaft Gelegenheit haben, endlich einmal in einem Mordfall die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Diese Wochenenden erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und locken mehrere hundert Menschen im Jahr in die trügerische Eifel-Idylle.
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