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BuiltWithNOF

Am Freitag, den 10.März 2006, war Erwin Kohl bei uns zu Gast.Es wurde ein recht unterhaltsamer Abend rund um den Niederrhein, subliminale Botschaften und Mettbrötchen.

Erwin Kohl ist ein waschechter Niederrheiner. 1961 in Alpen geboren, in Rheinberg aufgewachsen wohnt er jetzt mit seiner Familie in Ginderich, einem kleinen Vorort von Wesel. Seine Leidenschaft zum Krimi ist schon in der frühen Jugend entflammt Jetzt schreibt er selber Niederrheinkrimis, nachdem er die Landschaft mit dem Fahrrad ausgekundschaftet hat. Seit September 2003 ist er Mitglied im Syndikat

Erwin Kohl: Zugzwang

Kommissar Joshua Trempe steht am Scheideweg. Die permanente Beanspruchung durch seinen Job beschert seiner Familie eine Zerreißprobe und dann stolpert er in einen neuen Fall hinein. Der Düsseldorfer Multimillionär  Ramon Schändler !!! wird erschossen auf einen Autobahnparkplatz gefunden. Auch seine Frau findet man in der heimischen Villa den Weg tot auf. Trempe übernimmt mit teils recht unkonventionellen Methoden die Aufklärung des Falles und  kommt dabei einer Geschichte auf die Spur, die nicht nur sein Vorstellungsvermögen, sondern auch das des Lesers beinahe sprengt. Es geht um subliminale  Beeinflussung in großen Stil. In eine spannende Geschichte verpackt, schildert der Autor die Möglichkeiten, einer faszinierend, beängstigenden Technik zur Massenbeeinflussung. Spannend bis zum großen Finale hält Kohl seine Leser in Atem. Es gelingt ihm zu fesseln, denn der  Leser hat Schwierigkeiten, den Roman aus der Hand zu legen, bevor sich die Buchdeckel schließen.

Erwin Kohl pflegt einen pragmatisch, eigenständigen Erzählstil, der ein wenig an Horst Eckert erinnert, ohne diesen zu kopieren.Nach diesem wirklich gelungenen, harten, Polizeiroman, hat sich Kohl selbst unter „Zugzwang“ gesetzt, denn die Erwartungen an den Nachfolger sind hoch.

Gmeiner Verlag 2006    € 9.90

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