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Nach “Der Fall Helms” und “Erbfall” erschien der dritte Roman von Andreas Hoppert “Die Medwedev Variante”.
Wir waren schon lange neugierig auf Andras Hoppert und so war die Freude groß als es dann im Juli endlich klappte.
Endlich hatten wir mal einen Richter im Studio, der als Ausgleich schreibt.
Marc Hagen ist der Protagonist der Kriminalromane des Bielefelders Andreas Hoppert. Und der ist seit 15 Jahren Richter – am Sozialgericht Detmold.
„Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich seit langem fast nur noch Krimis lese“, erzählt der 41-jährige Jurist lächelnd. Vor einigen Jahren kam ihm dann die „wahnwitzige Idee“, selbst einen Roman mit Hochspannung zu schreiben. Die ersten Versuche landeten in der Schublade, doch Andreas Hoppert gab nicht auf. Auf der Suche nach einem krimitauglichen Thema stieß er auf einen Gerichtsprozess, der für große Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Nach dem Tod des RAF-Terroristen Wolfgang Grams am 27. Juni 1993 auf dem Bahnhof von Bad Kleinen hatten dessen Eltern von der Bundesregierung die Erstattung der Beerdigungskosten eingeklagt, die ihnen im Falle einer Ermordung ihres Sohnes tatsächlich zugestanden hätten.
Ihre Klage wurde von den Richtern abgewiesen. „Das Gericht befand die Klage der Eltern als unbegründet, da sie nicht nachweisen konnten, unter welchen Umständen ihr Sohn zu Tode gekommen ist. Er kann sowohl von einem GSG-9-Mann erschossen worden sein oder in der für ihn ausweglosen Situation Selbstmord verübt haben“, erläutert Sozialrichter Andreas Hoppert.
(Aus: Bielefeld Markting)
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